Beschreibung des
ACD-Formats
Das (von uns so getaufte) Ascii-Character-Description-Format
ist eine einfache textbasierte Beschreibung eines Samples eines
handgeschriebenen Buchstabens. Der zur Verfügung gestellte Lerndatensatz,
der später zu verwendende Testdatensatz und die IO-Schnittstellen
der Eingabe-GUI gehorchen dieser Spezifikation.
-
<Sample> := <Label> <Anzahl der Streckenzüge>
<Streckenzug> ... <Streckenzug>
-
<Label> := Das Zeichen 'A' ... 'Z', das das Sample repräsentiert
oder '-' für unbekannt.
-
<Anzahl der Streckenzüge> := Anzahl der Zusammenhangskomponenten
größer/gleich 1
-
<Streckenzug> := <Anzahl Punkte> <Punkt> ... <Punkt>
-
<Anzahl Punkte> := Integer größer/gleich 2,
der die Anzahl der Punkte des folgenden Streckenzugs angibt
-
<Punkt> := (<X> <Y>)
-
<X>,<Y>: Integers zwischen 0 und 199, kartesische Koordinaten,
d.h. Abstände von linker unterer Ecke des Eingabe-Feldes.
Kommentare werden mit # eingeleitet, gelten bis zum nächsten
Zeilenumbruch.
CR's sollen überall erlaubt sein (solange sie keine
Zahlen zerhacken...)
Label, Anzahl der Streckenzüge, Anzahl der Punkte
und Koordinatentupel sollen jeweils durch Whitespace von folgenden/vorhergehenden
getrennt sein.
Streckenzüge bestehend aus einem Punkt sind nicht
erlaubt.
Beispiel einer Text-Sequenz von erlaubten Samples:
# Das folgende Sample repräsentiert eine 'LCD'-Version
eines 'A'
A 2 # dies sind das Label und die Anzahl
der Streckenzüge
# nun folgt der erste Streckenzug: der grosse Bogen
des 'A'
4 (0 0) (0 100) (50 100) (50 0)
# der zweite Streckenzug ist der Mittelbalken des
'A'
2 (0 50) (
50 50)
# Das folgende Sample repräsentiert eine zweite
Version eines 'A'
A 3 3 (0 0) (0 199) (100 199) 2 (100 199) (100 0)
2 ( 0 100) (100 100)
Weitere Beispiele finden sich im Lerndatensatz.
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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für
Informatik, Lehrstuhl für Mustererkennung und Bildverarbeitung,
Bernard
Haasdonk
Zuletzt aktualisiert am 24. Sept. 2001, 19:20h